• Friederike

Unser Tanzstil - von Jazz bis Modern Dance

Aktualisiert: 14. Apr. 2021

Was tanzt ihr eigentlich?

Fragt man uns nach unserem Stil, ist es schwer zu beantworten, da wir aus ganz unterschiedlichen Tanzbereichen kommen und sowohl HipHoper als auch Ballettänzer unter uns haben. Doch genau das macht den Mix aus, den wir lieben und umsetzen. Unser Basis bilden klassische Elemente aus dem Ballett und Jazz, die wir mit Elementen des Modern und Street Dance verbinden. Man könnte uns als Jazzgruppe bezeichnen, aber auch unter der Rubrik Street Dance, Lyrical oder Showtanzgruppe verbuchen. Hier typische Merkmale der unterschiedlichen Stile:


Ballett

Ballett, oder auch klassischer Tanz, ist ein Bühnentanz, der als Kunstform am Theater besteht und traditionellerweise eine Handlung erzählt. Ballett bildet die Grundlage für viele Tanztechniken und ist ein höchst technischer Tanzstil mit filigranen Bewegungen, einer großen Portion Balance, Pirouetten und anmutenden Hebefiguren. Der Showtanz nutzt diese Grundlagen und verwendet viele Basiselemente.


Contemporary

Contemporary ist ein Sammelbegriff für den zeitgenössischen Tanz oder auch die moderne choreographische Bühnentanzkunst und ist ebenfalls ein Mix aus Jazz, Ballett, Modern und Akrobatik. Dadurch ist dieser Tanzstil ein sehr breitgefasstes, offenes und experimentelles Tanzgebiet. Es gibt den Tänzern eine große Freiheit in der tänzerischen Gestaltung und eignet sich daher perfekt für Choreografien des Showtanzes.


Modern Dance

Modern ist weitgehend als ästhetische Abgrenzung zum klassischen Ballett zu verstehen und ist die amerikanische Variante zum Bühnentanz oer des zeitgenössischen Tanzes. Die Elemente entstehen aus dem Ausdruckstanz, eine Art neuer künstlerischer oder auch expressionistischer Tanz, der sich freieren Elementen bedient, als es im Ballett zu finden ist. Das Vertanzen von Emotionen mit neuen Bewegungen liegt dem Modern Dance zu Grunde.


Showtanz

Der Showtanz kam in den 1920er Jahren zu seiner Größe und entstand aus einer Form Musiktheater. Bekannte Revues, Cabarets oder auch Varietés machte den Showtanz populär. Das wohl bekannteste Ensemble ist das Pariser Moulin Rouge. Anders als im Theater oder der Opern lebt der Showtanz von vielen kurzen Darbietungen ohne eine durchgehende Handlung. Verschiedene Tanzstile, wie Jazz, Ballett, Contemporary oder auch Hip Hop, werden gemixt und ziehen das Publikum für den Moment der Darbietung durch Entertainment und Kontraste in den Bewegungen und aufwändige Kostüme in die Welt der Tänzer.


Jazz und Lyrical Jazz

Jazzdance lebt von schneller Fußarbeit, akzentuierten und rhythmischen Bewegungen, Beckenbewegungen und der Isolation einzelner Körperteile. Im Lyrical Jazz werden Lyrics, also der Gesang vertanzt. Oft sind es sehr gefühlvolle Lieder.


Hip Hop

Hip Hop oder Street Dance entstand in den 70er Jahren in den USA und setzt sich aus verschiedensten Old- und New Styles zusammen, wie dem Breakdance, Popping und Locking oder Turfing, Jerkin und Krumping. Zum Breakdance gehören „Freezes“, in denen Breakdancer ihre Position einfriert und diese kurz hält, „Powermoves“ und„Styles“, die locker und cool getanzt oder gebattled werden und aus vielen akrobatischen Elementen bestehen. Hip Hop wird "erdiger" in den Boden getanzt und besitzt eine gewisse Coolness und Gelassenheit.


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